Herzlich willkommen in Aquitanien, willkommen im Land des Golfs! Ja, Ihr
habt richtig gehört, Aquitanien ist die Pionierin der französischen
Golftradition, was die Gründungsdaten der ersten Golfclubs der Region
eindeutig belegen! Warum also nicht mal auf einem der jahrhunderte alten
Plätzen spielen, die die französische Golfgeschichte geprägt
haben.
Ich sag’s nur gleich vorweg. Biarritz ist ein Bade- und Kurort für
etwas begütertere Gäste und Bewohner. Dieses spiegelt sich leider
auch in dem Verhalten einiger Mitglieder in den Golfclub’s wider. Man
muss es leider ganz philosophisch hinnehmen, denn die Plätze sind wunderschön
und es w äre schade, sich die Freude, dort zu spielen verderben zu lassen.
Der Golfclub von Pau mit seinen 18 Löchern paugolfclub ist der älteste Golfclub auf dem europäischen Kontinent wurde.
Schon deshalb sollte er historisch an erster Stelle stehen. Er wurde 1856
gegründet und feierte bereits sein 150-jähriges Bestehen. Der Club
steht seinen Mitgliedern und deren Gästen offen, aber auch auf der Durchreise
befindliche Spieler können nach vorheriger Reservierung hier spielen.
Das Clubhaus ist in einem im viktorianischen Stil um 1880 erstellten
Gebäude untergebracht. Im Inneren gleicht es einem wahren Museum, mit
den Photos der ehemaligen Präsidenten, einem Brief der König von
England und vielen anderen historischen Dokument.
Der Golf liegt nicht weit von der Stadt Pau entfernt und bietet einen ganz tollen Blick auf die Pyrenäen. Er ist einfach aber schön und vielleicht ein bisschen kurz.
Golf Le
Phare in Biarritz
Dieser am Atlantik gelegene 18 Loch Golfplatz wurde 1888 von der Prinzessin
Frederika von Hannover eingeweiht; er besaß ebenfalls einen 9 Loch
Parcours, der nur Damen vorbehalten war.
Den Parcours kann man rundum als gut gepflegt bezeichnen, die Fairways
und Greens werden als etwas eng empfunden. B-Moll ist der Practice,
auf dem die Spieler etwas zu eingeengt sind. Schade für einen Golf dieser Kategorie,
ist aber das Leidwesen alter Golfpl ätze.
Es ist ganz klar, der atlantische Ozean ist eine unerschöpfliche Quelle,
um wieder neue Engerien zu sammeln. Surfen, Segel, Body Board, Tauchen ….
Oder ganz einfach nur in den Wellen Baden und sich am Strand aalen. Und wer
Lust auf Thalasso oder Balneo hat: Biraaritz, Dax, Anglet und Hendaye warten
auf Euch. Ich brauche Euch glaube ich nicht zu sagen, dass Arcachon mit seiner
berühmten Düne nicht weit entfernt ist. Wem Biarritz mit seinem
etwas versnobten Gebaren nicht zusagt, sollte auf alle Fälle einen Abstecher
nach Bayonne machen und sich die Altstadt anschauen, es lohnt sich. In der
Altstadt gibt es einen „Chocolatier“, der für mich zu den
besten der ganzen Küste zählt.
Erkundigt Euch auch nach den Festen von Bayonne und Biarritz , die
sehr lokal angehaucht sind und wo die Gastronomie eine entscheidende Rolle
spielt. Kulinarische Spezialitäten sind vor allem Stopfleber, Enten-und
Gänseconfit, Entenbrust, bayonner Schinken, baskischer Kuchen ….,
Ein Glas Wein dazu aus Tursan, dem Jurançon oder dem Madiran, einfach
köstlich kann ich euch sagen.
Wenn es Euch etwas abseits des Trubels der Küste zieht, empfehle ich Euch den Golf de Mont de Marsan. Dieser 18 Loch Golfplatz mitten in den Wäldern der Landes, in den Seekiefern, Eichen, Kastanien, Birken und Obstbäume einträchtig beieinander stehen. Es ist ein sehr schöner und gut gepflegter Platz, man wird angenehm herzlich empfangen, das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut und das Spiel abwechslungsreich, nur die Küche des Restaurants leider nicht. Mont-de-Marsan hat auch geschichtlich und gastronomisch viel zu bieten. Das Hinterland ist auf alle Fälle einen Abstecher wert. Typische Dörfer und Städte mit unwiderstehlichem Charme, wie Pau, Aire sur Adour, Ascain, Oloron und viele andere. Nicht zu vergessen die Höhlen im Baskenland und der Nationalpark der Pyrenäen.
Sollte Ihr noch weitere Anregungen suchen: Fremdenverkehrsverband der Landes.